Pastoralverbund St. Raphael Kinzigtal

20. Sonntag im Jahreskreis
19. August 2018
Lesung: Spr 9,1-6 + Eph 5,15-20
Evangelium: Joh 6,51-58
Gott, du unser Beschützer,
schau auf das Angesicht deines Gesalbten.
Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Vgl. Ps 84(83), 10-11

Auf dem Weg zur Gründung einer neuen Pfarrei


Einen neuen Weg in die Zukunft schlagen die fünf katholischen Kirchengemeinden St. Peter Gelnhausen, St. Wendelin Höchst, Maria Königin Meerholz-Hailer, Christkönig Gründau und St. Johannes Apostel Linsengericht ein. Einstimmig beschlossen dieser Tage die Mitglieder des Pastoralverbundrates, mit Pfarrer Karl-Peter Klein und Pfarrer Markus Günther an der Spitze, in den nächsten Jahren eine neue Pfarrei zu gründen.
2006 startete im Bistum Fulda der „Pastorale Prozess“. Auf dem Weg in die Zukunft wurden die fünf Kirchengemeinden zum Pastoralverbund St. Raphael Kinzigtal zusammengefasst, ohne jedoch ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Den Hintergrund dafür bildeten die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, die sich in vielfältiger Form auf das kirchliche Leben in der Diözese Fulda auswirkten. Nun gehen die fünf Kirchengemeinden im Kinzigtal einen Schritt weiter.
Einer der Gründe für den nun angestoßenen Weg zur Gründung einer neuen Pfarrei ist die zurückgehende Zahl der Priester sowie der Gläubigen. Nach dem Weggang von Pater Jerry (in seine indische Heimat) ist nun Pfarrer Markus Günther auch Administrator von Maria Königin und Christkönig. „Dies ist ein geeigneter Anlass, nach manch guter Vorarbeit die Ziele des pastoralen Prozesses für unseren Bereich in die Tat umzusetzen. Es wird Zeit, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die Strukturen der Kirche den neuen Realitäten anzupassen“, so Pfarrer Günther.
„Es geht dabei aber nicht nur um Strukturen. Das ist etwas Äußeres. Mich bewegt dabei vor allem die Frage: wozu sind wir als Kirche eigentlich da? Was gestern noch galt, ist heute schon nicht mehr aktuell. Viele Menschen sind verunsichert, suchen nach Orientierung und einem festen Halt im Leben. Wir müssen uns als katholische Kirche im Raum Gelnhausen, Linsengericht und Gründau neu aufstellen, um die Menschen mit der erlösenden und befreienden Botschaft Jesu zu erreichen“, so der Geistliche in seiner Pfingstpredigt. „Es kann nicht darum gehen, allein den bisherigen Betrieb mit aller Kraft aufrechterhalten zu wollen. Wir müssen mehr danach fragen, wohin der Heilige Geist uns führen will“, verdeutlicht Pfarrer Günther.
Erreichen möchten die Pfarrer und die Räte in den fünf Gemeinden während des Prozesses alle Gemeindemitglieder. Ihnen soll die Angst vor der Neugründung einer Pfarrei genommen werden. Es würden keine Kirchen geschlossen, auch blieben die bisherigen Namen der Gotteshäuser erhalten. Professionelle Hilfe gibt es durch Berater, die die Gemeinden auf dem Weg begleiten und unterstützen.
Sind in den vergangenen Jahren, dank gemeinsamer Einkehrwochenenden schon die Pfarrgemeinderäte von St. Peter und St. Wendelin sowie die Räte von Maria Königin und Christkönig zusammengerückt, soll das Gemeinsame nun mit den gewählten Vertretern aller fünf Gemeinden gefördert werden. Deshalb treffen sich alle Pfarrgemeinderäte und die Verwaltungsräte am 29. September zu einem Einkehrtag.


Fahrradwallfahrt zum Bonifatiusfest


21 Frauen und Männer aus dem katholischen Pastoralverbund St. Raphael Kinzigtal, darunter auch sechs Geflüchtete aus unterschiedlichen Ländern, fuhren vor einigen Tagen mit ihren Fahrrädern von Gelnhausen nach Fulda, um dort am nächsten Tag mit vielen Gläubigen, Pilgern und Wallfahrern aus Nah und Fern das Patronatsfest des Heiligen Bonifatius vor dem Hohen Dom zu Fulda zu feiern. Auf ihrer Fahrradwallfahrt erhielten sie geistliche und musikalische Unterstützung von Pfarrer Markus Günther.Nach einer kurzen Andacht in der Peterskirche und dem anschließenden Aussendungssegen ging es auf den Fernradweg R3. Unterwegs wurden Pausen in Salmünster, an der Ahler Mariengrotte und in der Fliedener Kirche, St. Goar, eingelegt, wo nicht nur fürs leibliche, sondern auch fürs seelische Wohl gesorgt wurde, indem Mitfahrerinnen geistliche Impulse vortrugen. Mittags wurde kurz zum Angelusgebet angehalten, auf dass das Zwölf-Uhr-Geläut der umliegenden Kirchturmglocken aufmerksam machte.Zwei Begleitfahrzeuge übernahmen den Transport des Gepäcks und der Verpflegung bis nach Fulda zum Priesterseminar, direkt am Dom, in dem schließlich übernachtet wurde. Den Abschluss der Fahrradwallfahrt, die bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde, bildete am Abend der Besuch am Grab des Heiligen Bonifatius.Ausgeruht und gut gestärkt ging es am nächsten Morgen auf den Domplatz, wo der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, sein letztes Pontifikalamt vor vielen Gläubigen, Pilgern und Wallfahrern hielt, bevor er in den Ruhestand ging. Gastprediger war der neue Bischof von Limburg, Georg Bätzing, der über den Heiligen Bonifatius sprach, der auch als der Apostel der Deutschen verehrt wird.Nach der Messe gab es noch die Gelegenheit auf dem Bonifatiusfest bei einem Getränk und einer Bratwurst die Fahrradwallfahrt ausklingen zu lassen. Einige ganz Sportliche traten auch die Rückfahrt wieder mit Fahrrad nach Gelnhausen an, während ein anderer Teil bequem die Deutsche Bahn benutzte.Alle Teilnehmer sprachen von einem einmaligen Erlebnis und bekundeten ihre feste Absicht, auch bei der Fahrradwallfahrt zum Bonifatiusfest am 5. Juni 2019 wieder dabei sein zu wollen.


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Ich bitte um Verständnis.

Auf den Spuren des Hl. Franz von Assissi


Vom 8. bis 14. Oktober begaben sich, eingeladen vom Katholischen Dekanat Kinzigtal, zwölf Familien auf die Spuren des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara in Assisi/Italien.
In Assisi erkundeten die 22 Erwachsenen und 23 Kinder bzw. Jugendlichen wichtige Stationen im Leben der Heiligen und begaben sich anschließend auf eine spirituelle Führung durch die Basilika San Francesco. Weitere Ziele waren die Einsiedelei in Greccio – wo Franziskus in einer Mariengrotte ein Krippenspiel feierte – sowie auf der Rückfahrt La Verna in der Toskana.
Ein gemeinsamer Gottesdienst in den Olivenhainen um Assisi und ein anschließendes Picknick auf dem Weg nach San Damiano rundeten die Tage ab. Mit einer Abendwanderung auf die Rocca nahm die Gruppe nach vier Tagen wieder Abschied von der eindrucksvollen und atmosphärisch besonderen Stadt in Umbrien. Begleitet wurde die Fahrt von den Gemeindereferentinnen Rita Kunzmann (Meerholz-Hailer und Gründau), Jasmin Pfeffermann (Bad Orb) und Pastoralreferent Oliver Henkel (Dekanat Kinzigtal).


Kinderbibeltag 2017 in St. Wendelin Höchst


Über 40 Kinder und Jugendliche trafen sich vergangenen Samstag zum Kinderbibeltag im Höchster Pfarrheim. „Das ist doch (un-)gerecht!“ war das Thema, mit dem sich die Kinder an diesem Nachmittag zusammen mit ihren Betreuern ganz intensiv und mit viel Spaß beschäftigten. Grundlage war dabei das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16a). Kein wirklich einfaches Thema, mit dem sich die Teilnehmer des Kinderbibeltages auseinandersetzten. Mit Gesang, szenischen Darstellungen, Raterunden und Wettspielen waren es nicht zuletzt die Kinder, die sehr schnell begriffen, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht und das unsere Vorstellung von Gerechtigkeit hin und wieder erheblich davon abweicht. Nachdem sich alle mit dem Gleichnis und dessen Auslegung auseinandergesetzt hatten, konnten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops basteln, malen und gestalten. Natürlich alles rund um das Thema des Bibeltages. Nach einer kleinen Stärkung mit Weintrauben, Laugengebäck und Kuchen bildete der anschließende Familiengottesdienst in der St. Wendelinkirche Höchst den passenden Abschluss des gelungenen Tages.
Dabei stellten die Kinder ihre Bastelarbeiten und das behandelte Thema den Eltern und den Gemeindemitgliedern im Gottesdienst vor. Kaplan Thorstein Thomann baute die Fragen und Antworten der Kinder in seine Predigt mit ein und die Auffassungen der Kinder brachte die Erwachsenen an der einen oder anderen Stelle zum Staunen. Als die 40 Kinder zusammen vor den Altar traten und gemeinsam das einstudierte Lied „Gott ist gerecht“ schmetterten waren sich alle Gottesdienstbesucher einig: Der Kinderbibeltag in Höchst muss ein toller Nachmittag gewesen sein.


Fremde Kulturen und Apostelgrab


Indien, die Heimat von Pater Jerry Louis Sebastin msfs., Pfarrer von Maria Königin, Meerholz-Hailer mit Christkönig, Gründau, war das Ziel einer Pilgerreise unseres Pastoralverbunds vom 30. Januar bis 16. Februar. Gemeinsam mit Pater Jerry und Dechant Markus Günther aus Gelnhausen lernten die Reisenden aus Gelnhausen, Gründau, Großenlüder, Hünfeld, Hanau, Birstein, Schlitz und Hannover den kulturellen Reichtum des Subkontinents kennen. Im Norden begeisterten die Architekturdenkmäler in Agra und Jaipur, im Süden, wo der Pfeffer wächst, die reiche Natur. In Indien, das vor allem vom Hinduismus geprägt ist, sind die Christen eine Minderheit in der Vielfalt der friedlich miteinander lebenden Religionen. Die Begegnungen mit Kindern in einer Ordensschule und vielen anderen freundlichen Menschen, insbesondere die Gastfreundschaft der Familie Pater Jerrys, hinterließen einen tiefen Eindruck. Höhepunkte zum Abschluss der Pilgerreise waren die Gottesdienste im Marienwallfahrtsort Velankanni und in Chennai am Grab des Apostels Thomas, der das Christentum als erster nach Indien gebracht hatte.


Herzlich Willkommen...
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Diesem gehören die Kirchengemeinden St. Peter Gelnhausen, St. Wendelin Höchst, Maria Königin Meerholz-Hailer, Christkönig Gründau sowie St. Johannes Apostel Linsengericht-Altenhaßlau an.
Alles rund um unseren lebendigen Pfarrverbund hat eine neue Plattform, die derzeit noch im Aufbau ist. Nutzen Sie bitte unsere Seiten um wichtige Informationen über die Gottesdienstzeiten und Aktivitäten in den einzelnen Kirchengemeinden zu erfahren und informieren Sie uns, wenn Sie Anregungen zur Verbesserung haben.


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